Fachärztin für Gynäkologie, Geburtshilfe und Zytologie

Psychosomatische Grundversorgung

"Psychosomatik ist keine neue Erfindung, sondern greift auf eine historisch gewachsene Selbstverständlichkeit zurück, Gesundheit und Krankheit auf physiologischer und biochemischer, sozialer und psychologischer Ebene zu betrachten" erklärt Frau Dr. K. Weidner in Ihrem Artikel "psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde" (erschienen im Frauenarzt 49 - 2008) sehr gut.

Die Psychosomatik spielt bei zahlreichen Problemen in der Frauenheilkunde eine große Rolle u. a. bei:

  • psychosomatischen gynäkologischen Krankheitsbildern
     - Blutungsstörungen (in Stärke und Häufigkeit)
     - primäre/sekundäre Amenorrhoe (Ausbleiben der Regelblutung)
     - praemenstruelles Syndrom,Schmerzen bei der Periode
     - Ausfluss (Fluor) 
     - Juckreiz (Pruritus)
     - Pillenunverträglichkeit
     - Unterbauchschmerzen
     - Harninkontinenz  
     - klimakterische Beschwerden 
     - Sexualstörungen                                                                                                                                              
  • psychosomatische und psychische Symptome in der Schwangerschaft und im Wochenbett
     - Schwangerschaftsängste
     - Fehlgeburten
     - Übelkeit in der Schwangerschaft (Emesis und Hyperemesis)
     - Gestose (Schwangerschaftsvergiftung)
     - drohende Frühgeburt
     - Wochenbettdepression
  • kritische Lebensereignisse mit möglichen somatopsychischen Reaktionen in der Gynäkologie und Geburtshilfe
     - Fehlgeburt, Totgeburt,Tod des neugeborenen Kindes,plötzlicher Kindstod                        
     - Mitteilung einer pathologischen Diagnose in der Schwnagerschaft oder beim neugeborenen Kind
     - traumatisch erlebte Geburt                                                                                                         

Wir möchten nicht nur Ihre Organe behandlen, sondern interessieren uns auch für Ihre sozialen Lebensumstände und seelischen Ressourcen und wollen diese bei Ihrer behandlung berücksichtigen.

Die Befähigung zur psychosomatischen Grundversorgung hat Frau Dr. Bartel u. a. durch mehrere insgesamt 80-stündige Fortbildungen (gemäß §2 Abs. 6 der Psychotherapie-Vereinbarung) erworben und ist dadurch auch zur Abrechnung der Tätigkeit mit den Krankenkassen in einem bestimmten Rahmen berechtigt.

Zusätzlich hat Frau Dr. Bartel langjährig die Selbsthilfegruppe "leere Wiege" am Vinzenz-Pallotti-Hospital in Bensberg von ärztlicher Seite her betreut.

Ebenso ist sie Mitglied des Kaiserschnittnetzwerkes.