Unser Zeichen für die ambulante Versorgung
Am 10.Juni 2026 ist unsere Praxis ab 09.30 Uhr geschlossen.
Am gesamten Tag erhalten Sie keine Rezepte oder Überweisungen.
Die ambulante Versorgung steht auf der Kippe – und wir setzen ein Zeichen!
Wir wollen für Sie weiter arbeiten und werden um den Erhalt der Praxen kämpfen.
Praxen sind das Rückgrat unserer medizinischen Versorgung. Wir behandeln Millionen Patientinnen und Patienten wohnortnah, koordinieren Diagnostik und Therapie und entlasten Notaufnahmen und Krankenhäuser. Doch wer hier spart, spart an der falschen Stelle.
Gemeinsam mit dem BVF (Berufsverband der Frauenärzte) und dem Ärzteverband MEDI rufen wir zum bundesweiten Aktionstag auf. Am 10. Juni 2026 schließen wir unsere Praxis von 09.30 Uhr an (Terminsprechstunde findet an diesem Tag nicht statt ),um gegen das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz zu protestieren und an einer Demonstration teilzunehmen. Telefonisch sind wir an diesem Tag nicht erreichbar.
Warum?
Ab 2027 sollen rund 2,7 Milliarden Euro aus der vertragsärztlichen Versorgung entzogen werden. Bisher außerhalb vom Budget bezahlte Leistungen aus dem Bereich Krebsvorsorge, Schwangerschaftsbetreuung ,akute Patientinnen und Buchungen über die Termin Servicestelle sollen ab Januar 2027 nicht mehr außerhalb vom Budget bezahlt werden.
Die Folgen für Sie:
- Weniger Zeit für Ihre Versorgung
- Längere Wartezeiten auf Termine
- Gefährdung der wohnortnahen Versorgung vor Ort
Bitte teilen Sie diese Information mit Ihren Familienmitgliedern, Nachbarn und Freunden. Zusammen können wir ein Zeichen setzen – für eine medizinische Versorgung, die funktioniert und für alle da ist.
Wir kämpfen nicht nur für uns, sondern für Ihre Versorgung. Für die Möglichkeit, weiterhin wohnortnah behandelt zu werden. Für kurze Wege und persönliche Betreuung. Für ein Gesundheitssystem, das wirklich funktioniert.
Eine starke ambulante Versorgung braucht gerechte Rahmenbedingungen.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Praxis-Team